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TÄGLICHE SPEISE - WOCHE 2 - BEVOR ABRAHAM WAR, BIN ICH

Reihe: Wort, Leben und Aufbau – Teil 2 


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MONTAG

Bibellektüre:

1. Mose 1,16


Mit Gebet lesen:

„Ich bin das Licht der Welt; wer Mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh. 8,12)


Das Licht der Welt und das Licht des Lebens


Der Inhalt dieser Woche mit dem Titel „Ehe Abraham war, Bin Ich“, ermutigt uns, den Herrn als das Licht des Lebens zu erfahren. Es ist sehr wichtig, dass wir verstehen, dass es nicht genügt, wenn wir bloß das Licht der Welt empfangen und unsere Sünden erkennen. Vielmehr brauchen wir auch das Licht des Lebens, damit uns das Licht, das von dem ICH BIN kommt, leitet. Die religiösen Juden hatten die Chance, Jesus als das Licht des Lebens zu empfangen, aber sie lehnten Ihn ab. Weil sie den Regeln einer toten Religion folgten, fand das lebendige Wort Gottes keinen Raum in ihren Herzen, denn die Quelle, mit der sie verbunden waren, nicht Gott war.

Dies ermahnt uns und zeigt uns, wie wichtig es ist, dass wir ein geeignetes Herz haben, um das Wort Gottes zu empfangen und zu bewahren. Denen, die ein reines Herz haben, offenbart der Herr die Geheimnisse des Reiches der Himmel. Satan, der Verführer der ganzen Welt und der Vater der Lüge, nimmt Gestalt eines Dieners der Gerechtigkeit an, um uns zu täuschen. Deshalb hat uns Paulus vor falschen Aposteln gewarnt. Unser Schutz und unsere Zuflucht sind im Herrn und Seinem Wort. Alles, was wir tun, muss immer mit dem ICH BIN, dem Wahrhaftigen, verbunden sein, damit wir an jenem Tag, wenn er kommt, vom Herrn anerkannt werden.

Die Geschichte der Ehebrecherin zeigt das Licht der Welt und das Licht des Lebens. Die Juden brachten eine Ehebrecherin zu Jesus, um Ihn in eine Falle zu locken, indem sie das Gesetz Moses zitierten, das in solchen Fällen die Steinigung vorschrieb. In dieser Situation zeigte Jesus, dass Er das Licht der Welt ist, indem Er aufstand und sagte: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie“ (Joh. 8,7). Alle um Ihn herum wurden vom Licht der Welt erleuchtet und erkannten, dass niemand würdig war, zu verurteilen. Einer nach dem anderen ging sie weg, vom Ältesten bis zum Jüngsten. Dann erklärte Jesus: „Ich bin das Licht der Welt; wer Mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben“ (V. 12). Es geht nicht nur darum, dass unsere Sünden durch das Licht der Welt aufgedeckt werden und wir uns zurückziehen, sondern es geht vielmehr darum, dass wir im Licht bleiben, auch wenn es unbequem ist und eine Änderung unseres Lebensstils erfordert. Es gibt nicht viele, die im Licht bleiben wollen, aber wer sich dazu entscheidet, Jesus zu folgen, wird das Licht des Lebens erfahren.

Daher sollten wir uns nicht nur mit dem Licht der Welt zufriedengeben, das Licht und Finsternis voneinander scheidet, sondern das Licht des Lebens suchen, das die Herrschaft Gottes bringt. Dies ist das Licht des vierten Tages: das größere Licht, das den Tag beherrscht, und das kleinere Licht, das die Nacht beherrscht (1. Mose 1,16). Das Licht des vierten Tages beherrscht die Erde. Lassen wir den Herrn die Gemeinde beherrschen. Lassen wir uns von Ihm beherrschen!


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DIENSTAG

Bibellektüre:

Joh. 1,3. 14; 8,26; 1. Joh. 1,9; Offb. 1,4


Mit Gebet lesen:

„Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh. 8,32)


ICH BIN


In dem Abschnitt über die Ehebrecherin offenbarte sich der Herr den Juden als das Licht der Welt, das die Sünden aufdeckt. Er ermutigte sie auch dazu, Ihm und Seinem Wort zu folgen, um das Licht des Lebens zu empfangen, aber sie bestanden darauf, Jesus abzulehnen.

Der Herr offenbarte ihnen: „Ich gehe hin, und ihr werdet Mich suchen und werdet in eurer Sünde sterben; wohin Ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen“ (Joh. 8,21); und „daher sagte Ich euch, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ICH BIN, so werdet ihr in euren Sünden sterben“ (V. 24). Zunächst scheint es so, als ob der Herr die Sünde der Ehebrecherin ignorierte, aber später kehrte Er zu diesem Thema zurück. Der Weg, wie wir mit der Sünde umgehen sollen, ist, dass wir an Jesus glauben und die Sünden bekennen, denn Er ist treu und gerecht, uns die Sünden zu vergeben und uns zu reinigen von aller Ungerechtigkeit (1. Joh. 1,9).

Aber wenn wir nicht dem Wort folgen und nicht zulassen, dass das Licht des Lebens uns beherrscht, werden wir weiterhin in dem Teufelskreis bleiben, zu sündigen, zu bekennen, Vergebung zu erlangen und dann wieder zu sündigen. Jesus zeigte die Lösung: „Wenn ihr nicht glaubt, dass ICH BIN, werdet ihr in euren Sünden sterben“ (Joh. 8,24). Die Lösung ist, an Jesus zu glauben! Der ICH BIN ist der, der war, der ist und der kommt (Offb. 1,4). Er ist selbstexistierend. Niemand hat Ihn erschaffen, Er existiert einfach. Der Herr ist die Existenz selbst! Alles wurde durch Ihn geschaffen, und ohne Ihn wurde nichts, das geworden ist (Joh. 1,3). Ohne Gott würden wir nicht existieren. Er brachte die nicht existierenden Dinge ins Dasein.

Jesus, der ICH BIN, ist auch der Wahrhaftige (Joh. 8,26). Er ist die Existenz selbst, die Wirklichkeit selbst. Wenn wir nicht im Wahrhaftigen leben, werden wir unweigerlich sündigen. Wir, also die Menschheit, wurden durch die Lüge der Schlange getäuscht, deshalb fielen wir und die Sünde kam in uns hinein. Wir haben die sündige Natur, und das ist der Grund, weshalb wir sündigen. Wie kann dieses Problem gelöst werden? Die Lösung ist, dass wir zum Wahrhaftigen, zum ICH BIN, zurückkehren, damit die Wahrheit in uns hineinkommt.

Gott möchte uns das ewige Leben geben, in dem der ICH BIN, der Wahrhaftige, ist. Der Herr Jesus ist das Wort, das Fleisch wurde und unter uns wohnte, voller Gnade und Wahrheit (Joh. 1,14). Die Wahrheit kommt vom Wahrhaftigen, und die Gnade ist Gott, der zu uns fließt. Wenn wir an Jesus glauben und unsere Sünden bekennen, kommt Er voller Gnade und Wirklichkeit zu uns. Der Herr hat uns das ewige Leben gegeben, und dieses Leben ist der wahrhaftige Gott, der als Gnade zu uns fließt und uns immer mehr mit Gnade erfüllt. Je mehr wir das Fließen der Gnade empfangen, desto mehr Wahrheit haben wir in uns.

Christus wird dadurch zum Haupt der Gemeinde, dass Er uns durch das Wort mit Gnade füllt. Hierbei ist das Wort so wichtig! Es ist das Mittel, durch das Gott uns die Gnade gibt. Je mehr Christus, der das Wort selbst ist, uns erfüllt, desto mehr Wahrheit wird in uns sein. Der Wahrhaftige legt die Wahrheit in uns hinein!

Es gibt einen Vers, der oft unter den Christen zitiert wird, aber nur wenige kennen seine wahre Bedeutung: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh. 8,32). Diese Wahrheit ist Jesus selbst! Er ist der Wahrhaftige, und während Er uns mit der Gnade füllt, füllt Er uns auch mit der Wahrheit. Auf diese Weise befreit uns die Wahrheit von unserer sündigen Natur. Wir werden nicht durch moralische Lehren von der Sünde befreit. Durch Christus, den Wahrhaftigen, befreit Gott uns von der Sklaverei der Sünde, indem Er uns mit Seiner Gnade und Wahrheit füllt. Wenn wir mit dem Wahrhaftigen, mit der Wirklichkeit, die Christus ist, erfüllt sind, erfahren wir die Wirksamkeit des Kreuzes, das unseren alten Menschen abtötet. Halleluja!


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MITTWOCH

Bibellektüre:

Mt. 7,15. 19; 13,14-15; Joh. 8,41-43


Mit Gebet lesen:

„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. […] Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen.“ (Mt. 7,16. 18)


Die wahre Quelle


Wir müssen mit der wahren Quelle verbunden sein. Die Juden, die in moralischen, ethischen und religiösen Traditionen versunken waren, erkannten nicht, dass sie mit der falschen Quelle verbunden waren. Sie sollten mit dem Wahrhaftigen verbunden sein. Wer nicht mit dem Wahrhaftigen verbunden ist, ist mit einer anderen Quelle verbunden, nämlich mit der Lüge, mit dem Lügner. Als Nachkommen Abrahams sollten sie mit dem Gott Abrahams verbunden sein. Wären sie mit dem Gott Abrahams verbunden, wären sie automatisch mit dem Wahrhaftigen verbunden und würden Jesus nicht nach dem Leben trachten. Und das erklärte Jesus ihnen: „Ihr sucht Mich zu töten, weil Mein Wort nicht Raum in euch findet“ (Joh. 8,37). Das Wort passte nicht in sie, fand keinen Raum in ihnen, weil sie voller moralischer, ethischer und religiöser Traditionen waren. Deshalb gab es keinen Raum für das Wort Gottes. Weil sie den Gesetzen folgten wie einer toten Religion, fand das lebendige Wort Gottes keinen Raum in ihren Herzen. Das beweist, dass sie mit einer falschen Quelle verbunden waren.

Dem Menschen fällt es schwer, sich mit der richtigen Quelle zu verbinden. Jesus teilte mit, was Er beim Vater sah, denn Seine Quelle war Gott, der ICH BIN, der Wahrhaftige. Wären die Juden wirklich Abrahams Kinder gewesen, hätten sie die Werke Abrahams getan, aber das taten sie nicht. Jesus sagte zu ihnen: „Ich rede, was Ich bei dem Vater gesehen habe; auch ihr nun tut, was ihr von eurem Vater gehört habt“ (Joh. 8,38). Die Juden beharrten darauf zu sagen: „Abraham ist unser Vater“ (V. 39). Jesus sagte ihnen aber erneut: „Wenn ihr Abrahams Kinder wäret, so würdet ihr die Werke Abrahams tun; jetzt aber sucht ihr Mich zu töten, einen Menschen, der Ich euch die Wahrheit gesagt habe, die Ich von Gott gehört habe; das hat Abraham nicht getan“ (V. 39-40). Die Quelle des Herrn war der Wahrhaftige, und als Er redete, drückte Er die Wahrheit aus, die Er von Gott gehört hatte. Abraham hatte nicht so gehandelt, wie die Juden handelten. Das Problem liegt im Ursprung, in der Quelle. Sie waren von der wahren Quelle getrennt.

Unser Hauptaugenmerk soll der Quelle gelten. Der Herr warnte uns vor falschen Propheten (Mt. 7,15). Auch wenn ihre Worte schön und ihre biblischen Botschaften gut sein mögen, müssen wir immer die Quelle überprüfen. Getarnt als Schafe sind einige Wölfe unterwegs, die nur rauben wollen, und denen das Wohl der Herde gleichgültig ist; sie wollen um jeden Preis ihre Ziele erreichen, auch wenn dadurch die Schafe zu Schaden kommen. An den Früchten erkennen wir den Baum. Anhand ihrer Früchte wissen wir, ob eine Person mit dem guten oder dem schlechten Baum verbunden ist: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen“ (Mt. 7,16-18). Das ist ein Naturgesetz: Der gute Baum bringt gute Früchte, und der schlechte Baum bringt schlechte Früchte. Lassen wir uns nicht auf Diskussionen ein, sondern schauen wir auf die Früchte. Gegen Früchte gibt es keine Argumente. Der schlechte Baum wird abgehauen und ins Feuer geworfen (V. 19).

Die Juden behaupteten, Abraham sei ihr Vater, aber ihre Früchte widersprachen dem, was sie sagten: Sie wollten Jesus töten und nahmen Seine Worte nicht an. Wenn Gott ihre Quelle wäre, würden sie Jesus lieben und niemals daran denken, Ihn zu töten (Joh. 8,41-43). Warum verstanden sie nicht die Sprache des Herrn? Das Problem lag in ihren Herzen. Wenn das Herz verhärtet ist, hat selbst das beste Wort keine Wirkung. In diesem Zustand waren sie unfähig, das Wort des Herrn aufzunehmen. Sie hatten Ohren, konnten aber nicht hören; sie hatten Augen, konnten aber nicht sehen, und mit ihren Herzen konnten sie weder wahrnehmen und noch verstehen (Mt. 13,14-15). Warum wirkt das prophetische Wort bei den Einen und bei den Anderen nicht? Weil in den Herzen dieser Menschen kein Raum ist, um es aufzunehmen. Das Herz ist verhärtet. Deshalb lasst uns mit der richtigen Quelle verbunden bleiben, mit dem Wahrhaftigen, dem ICH BIN, mit dem, der die Existenz selbst ist!


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DONNERSTAG

Bibellektüre:

Mt. 13,10-12; Joh. 9,1-7; 1. Kor. 2,14; 1. Thes. 2,13; Heb. 11,3


Mit Gebet lesen:

„Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Weil euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu wissen, jenen aber ist es nicht gegeben.“ (Mt. 13,11)


Ein geeignetes Herz, um das Wort zu empfangen


Das Wort Gottes hat eine unvorstellbare Macht. Durch das Wort wurde das Universum geformt (Hebr. 11,3). Wir können diese Macht ein klein wenig verstehen, die sich in den Wundern offenbarte, die Jesus vollbrachte, von denen wir nur drei erwähnen werden. Das erste Wunder geschah, als Jesus dem Gelähmten, der seit achtunddreißig Jahren krank war, befahl: „Steh auf, nimm dein Bett auf und geh umher!“ (Joh. 5,8). Die Kraft des Wortes wirkte, und die Heilung erfolgte sofort, ohne dass eine Physiotherapie nötig war. Kann die Medizin das erklären? Dieser Mann, dessen Muskulatur nach so langer Bewegungsunfähigkeit verkümmert war, erholte sich sofort. Er stand auf und trug sogar sein Bett, was zeigt, wie mächtig das Wort ist, das Dinge ins Dasein ruft, die nicht existieren.

Jesus heilte auch einen Blindgeborenen (Joh. 9,1-7). Wie können Augenärzte das erklären? Die Augen des Mannes, dessen Sehvermögen noch nie funktioniert hatte, wurden mit einem Brei aus Erde und Speichel bestrichen, und nachdem er sich im Teich von Siloah abgewaschen hatte, konnte er wieder sehen. Der Augapfel, der Sehnerv und alle anderen Teile der Augen begannen, normal zu funktionieren. Der Blinde konnte durch die mächtige Wirkung des Wortes sehen!

Als Jesus nach Betanien kam, um Lazarus aufzuerwecken, der schon seit vier Tagen tot war und stank, rief Er die Worte aus: „Lazarus, komm heraus!“ (Joh. 11,43). Nur der ICH BIN, der die Existenz selbst ist, der Wahrhaftige, ist dazu in der Lage. Welch eine Macht liegt im Wort! Es ist eine große Torheit, das Wort des ICH BIN in Frage zu stellen, das prophetische Wort zu hinterfragen und anzuzweifeln, was Gott durch Sein Wort tun kann. Gott ist fähig, noch viel mehr zu tun, und unser Teil ist es, demütig Sein Wort zu hören, es anzunehmen und mächtig in unserem Leben wirken zu lassen.

Die Thessalonicher machten diese Erfahrung, als sie das Wort des Paulus als Gottes Wort annahmen (1. Thess. 2,13). Dadurch begann das Wort, wirksam in ihnen zu arbeiten. Wer an Gottes Wort glaubt, bezeugt Seine Wunder, denn das Wort vollbringt das Werk des ICH BIN, des Wahrhaftigen. Auf diesem Weg werden wir den Herrn zurückbringen. Das Werk basiert nicht auf unserer Fähigkeit, sondern auf der Macht des Wortes! Deshalb lasst uns einfach und demütig sein, mit einem geeigneten Herzen das Wort annehmen, und so wird es Wunder in unserem Leben wirken.

Verhärten wir unsere Herzen nicht, denn das hindert das Wort daran, in uns einzudringen. Der natürliche Mensch lehnt die Dinge Gottes ab, weil er sie für Torheit hält, und er versteht sie nicht, weil sie geistlich beurteilt werden (1. Kor. 2,14). Denen, die ein geeignetes Herz haben, offenbart der Herr die Geheimnisse des Reiches der Himmel (Mt. 13,10-12). Dank sei dem Herrn, Er schenkt uns mit jedem Wort neues Licht und neue Orientierung. Das Wort wird uns offenbart, wenn unser Herz geeignet ist.

Die Juden hörten und verstanden nicht, weil ihr Herz verhärtet war. Deshalb sprach der Herr zu ihnen in Gleichnissen: „Mit Gehör werdet ihr hören und doch nicht verstehen, und sehend werdet ihr sehen und doch nicht wahrnehmen; denn das Herz dieses Volkes ist dick geworden, und mit den Ohren haben sie schwer gehört, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und Ich sie heile“ (Mt. 13,14-15). Sie wollten nicht vom Herrn geheilt werden, aber „glückselig eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören; denn wahrlich, Ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr anschaut, und haben es nicht gesehen; und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört“ (V. 16-17). Gelobt sei der Herr! Wir sind glückselig, weil unsere Augen sehen und unsere Ohren hören!


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FREITAG

Bibellektüre:

1. Mose 3,1. 5-7; 2. Kor. 11,3


Mit Gebet lesen:

„Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt.“ (Offb. 12,9)


Der Vater der Lüge


Die religiösen Juden behaupteten, sie hätten Abraham zum Vater, lehnten aber das Wort des Herrn ab und suchten, Ihn zu töten. Sie waren nicht in der Lage, Sein Wort zu hören. Wer war der Vater derer, die versuchten, Jesus zu töten? Ihr Verhalten hat seinen Ursprung im 1. Buch Mose, als die listige Schlange Zweifel an Gottes Wort säte, um Eva von ihm abzubringen (1. Mose 3,5-7). Zuerst stellt die Schlange Gottes Wort in Frage: „Hat Gott wirklich gesagt […]?“ (1. Mose 3,1). Diese List Satans, die Zweifel am prophetischen Wort weckt, führt viele zum Unglauben und zur Unfähigkeit, das Wort aufzunehmen. Dann wurde Eva dazu angestiftet, vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen zu essen, durch den sie angeblich göttliche Einsicht erlangen sollte. Als sie von der Frucht aß und auch ihrem Mann davon gab, wurden ihre Augen geöffnet und sie erkannten ihre Nacktheit. Das war sehr schlecht, denn ihre Augen wurden durch den falschen Baum geöffnet. Diese Entscheidung, dargestellt durch den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen, führte zum geistlichen Tod, denn der Teufel war seine Quelle, nicht das Leben. Es ist extrem wichtig, dass wir dieser Falle entkommen, denn die wahre Quelle ist der ICH BIN, nicht der Baum der Erkenntnis.

Wenn wir vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen essen, wenden wir uns von der Einfachheit und Reinheit Christus gegenüber ab (2. Kor. 11,3). Wir verlieren die Einfachheit gegenüber dem Wort Gottes. Unsere Sicht wird verzerrt und wir beginnen, alles mit einem verdorbenen Verstand zu analysieren, zu kritisieren, zu hinterfragen und uns so von der Reinheit, die Christus gebührt, abzuwenden. Passen wir auf, dass unser Verstand nicht vom Tod verunreinigt wird, auch wenn es Gründe dafür zu geben scheint. Ein verunreinigter Verstand tötet uns geistlich, macht uns kritisch und wir beginnen, andere zu verurteilen. Er lässt uns auch die Freude verlieren, unser Angesicht senkt sich und unser Herz wird voller Hass. Lassen wir nicht zu, dass dies mit uns geschieht! Lasst uns die Einfachheit gegenüber Christus und Seinem Wort bewahren! Ich möchte glücklich sein, wie es in einem Lied heißt: „Glücklich, glücklich, glücklich bin ich in der Gemeinde!“

Der Verführer ist der, der mit List die ganze Welt täuscht. Das Buch Offenbarung beschreibt ihn so: „Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen“ (Offb. 12,9). Der Ausdruck „der den ganzen Erdkreis verführt“ wird in der King-James-Version so übersetzt: „der Teufel oder Satan, der die Fähigkeit hat, die ganze Welt zu täuschen“. Deshalb lasst uns ihn nicht unterschätzen und ihm nicht entgegentreten, sondern durch Sein Wort Zuflucht beim Herrn suchen.

Jesus zeigte den religiösen Juden deutlich, mit welcher Quelle sie verbunden waren: „Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben“ (Joh. 8,44). Es war der Teufel, der Kain den Hass ins Herz legte, um Abel zu töten. Die religiösen Juden befanden sich definitiv an der falschen Quelle, an der Quelle der Lüge und des Hasses.

Der Teufel war Luzifer, der vollkommenste Engel, voller Weisheit und Schönheit. Eines Tages kam Stolz in sein Herz und er suchte, das Universum zusammen mit Gott zu regieren. Er wollte sein Stellvertreter sein, wie es in Jesaja heißt: „Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten […], dem Höchsten mich gleichmachen“ (Jes. 14,13-14). Das zeigt, dass er zusammen mit Gott König sein wollte, da er auch eine Kreatur war und wusste, wie man mit der Kreatur umgeht. Gott erwählte jedoch Seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, und ließ Ihn Mensch werden, um die Verbindung mit der Kreatur herzustellen. Luzifer wurde von Hass erfüllt und wollte Jesus töten. Der Hass, den die Juden gegen Jesus hegten, kam direkt vom Teufel, der ihr Herz dazu anstiftete; er war der erste Mörder und bestand nicht in der Wahrheit (Joh. 8,44). Daran wird deutlich, wer ihr Vater war.

Wer sich vom Wahrhaftigen, vom ICH BIN, entfernt, betritt den Bereich der Lüge. Luzifer, der Teufel, täuschte mit seinen Lügen die führenden Juden, indem er sie dazu anstiftete, Jesus zu hassen und Ihn zu töten. Sie führten im Namen Gottes theologische Prüfungen und Untersuchungen über das Verhalten Jesu durch, um Anklagegründe gegen den Herrn zu erfinden. In ihrem Versuch, Jesus zu verurteilen, nutzten sie Gottes Gesetz und ihr Privileg religiöser Macht. Hüten wir uns also vor den Fallen des Teufels und suchen wir Einfachheit und Schutz im Herrn durch das prophetische Wort.

Schreibe den Satz auf, der dein Herz am meisten berührt hat.

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SAMSTAG

Bibellektüre:

2. Mose 19,5; Jes. 14,12-15; Hes. 28,12-19; Joh. 8,44


Mit Gebet lesen:

„Wundert euch nicht, Brüder, wenn die Welt euch hasst. Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben; wer nicht liebt, bleibt im Tod.“ (1. Joh. 3,13-14)


Der Teufel täuscht mit Bosheit


Der Teufel ist ein Betrüger und Lügner. Ein deutliches Beispiel für seine Fähigkeit, das religiöse Volk zu täuschen, findet sich in Kapitel sieben von Markus. Lesen wir: „Und es versammeln sich zu Ihm die Pharisäer und einige der Schriftgelehrten, die von Jerusalem gekommen waren; und als sie einige Seiner Jünger mit unreinen, das ist ungewaschenen, Händen Brot essen sahen – denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, wenn sie sich nicht sorgfältig die Hände gewaschen haben, indem sie die Überlieferung der Ältesten festhalten; und vom Markt kommend, essen sie nicht, wenn sie sich nicht gewaschen haben; und vieles andere gibt es, was sie zu halten übernommen haben: Waschungen der Becher und Krüge und Kupfergefäße –, fragen Ihn die Pharisäer und die Schriftgelehrten: Warum leben Deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Ältesten, sondern essen das Brot mit unreinen Händen?“ (V. 1-5). Gott gab dem Volk Israel Gebote, Satzungen und viele Anordnungen, die befolgt werden sollten, aber im Laufe der Zeit schufen sie auf der Grundlage des Gesetzes ihre eigenen Traditionen, Praktiken und Gebräuche. Die Tradition, sich vor den Mahlzeiten die Hände zu waschen, selbst wenn es sich um eine Frage der Hygiene handelte, spiegelte die Vorstellung von Unreinheit wider, die mit den Heiden verbunden war. Durch das Zusammenleben mit den Heiden fühlten sich die Juden verunreinigt, auch durch den Staub und Schmutz, den sie mit ihnen teilten, was für sie die Reinigungsrituale notwendig machte.

Jesus antwortete den Schriftgelehrten und Pharisäern folgendermaßen: „Dieses Volk ehrt Mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von Mir. Vergeblich aber verehren sie Mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren. Ihr gebt das Gebot Gottes preis und haltet die Überlieferung der Menschen fest“ (Mk. 7,6-8). Der Herr verurteilte die Tradition als Vorwand für ihren Widerstand gegen Ihn, der das Wort Gottes selbst war und eine lebendige Botschaft brachte. Die Religion hinderte sie also daran, auf das Wort Gottes zu hören, das sie hätte retten können.

Am Berg Sinai sagte Gott den Kindern Israel nach ihrem Auszug aus Ägypten, dass sie Sein besonderes Eigentum unter allen Völkern sein sollten, wenn sie auf Seine Stimme hören und Seinen Bund halten würden (2. Mose 19,5). Sie verdrehten jedoch die Gebote Gottes und schufen eine tote Religion auf der Grundlage ihrer eigenen Traditionen. Zu Jesu Zeit verwendeten sie diese Traditionen, um sich dem lebendigen Wort Gottes, das von Gott kam, zu widersetzen. Dies beweist die Bosheit des Teufels, mit der er täuscht.

Luzifer war ursprünglich ein Engel, der von Gott geschaffen wurde als vollendetes Siegel, der dann aber durch Stolz und Ehrgeiz verdorben wurde. Daraufhin füllte er sein Inneres mit Gewalttat und sündigte; er entweihte seine Heiligtümer durch die Menge seiner Sünden und durch die Ungerechtigkeit seines Handels. Darauf warf Gott ihn auf die Erde (Hes. 28,12-19; Jes. 14,12-15). Er trennte sich von dem ICH BIN, dem Wahrhaftigen, was dazu führte, dass in seinem Wesen keine Wahrheit mehr anwesend war. Wenn Satan lügt, spricht er aus dem, was ihm zueigen ist, und er ist ein Lügner und ein Vater der Lüge (Joh. 8,44). Wenn wir im Wahrhaftigen sind, gibt es keinen Hass in unserem Herzen, wie wir lesen können: „Denn dies ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, dass wir einander lieben sollen. Nicht wie Kain sollen wir sein, der aus dem Bösen war und seinen Bruder ermordete. Und weshalb ermordete er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht. Wundert euch nicht, Brüder, wenn die Welt euch hasst. Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben; wer nicht liebt, bleibt im Tod. Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder, und ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben bleibend in sich hat“ (1. Joh. 3,11-15). Gott ist Liebe! Was empfinden wir für den Bruder an unserer Seite: Hass oder Liebe? Wenn wir Liebe empfinden, sind wir im richtigen Baum.

Gott hat Seine Wahl getroffen und Seinen Sohn dazu bestimmt, alle Nationen zu erben: „Habe doch ich meinen König geweiht auf Zion, meinem heiligen Berg! Lasst mich die Anordnung des HERRN bekannt geben! Er hat zu mir gesprochen: Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt.  Fordere von mir, und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben und zu deinem Besitz die Enden der Erde. Mit eisernem Stab magst du sie zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen“ (Ps. 2,6-9). Diese Entscheidung erzürnte Luzifer, sodass sein Herz von Neid und Hass gegen Christus erfüllt wurde.

Er war es auch, der die führenden Juden dazu anstiftete, Jesus zu töten. Er verdarb die Fürsten der Nationen mit Hass: „Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften? Es treten auf Könige der Erde, und Fürsten tun sich zusammen gegen den HERRN und gegen Seinen Gesalbten: Lasst uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!“ (Ps. 2,1-3). Wegen Gottes Entscheidung hegt Luzifer so viel Hass, so viel Wut, so viel Zorn gegen Christus. Gottes Wille ist es, dass Christus zum Haupt über alles wird, zuerst über die Gemeinde und danach über alle Nationen.

Gelobt sei der Herr! Wir sind Kinder der Liebe, es gibt keinen Hass in unserem Herzen, und wir lieben unsere Geschwister! Lasst uns das Sprechen Gottes hören, dem prophetischen Wort von Nahem folgen und unser Herz bewahren, damit wir uns nicht der Bosheit des Feindes Gottes aussetzen.


Schreibe den Satz auf, der dein Herz am meisten berührt hat.

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SONNTAG

Bibellektüre:

Joh. 8,45-53; 2. Kor. 11,13-15; Phil. 4,8; Kol. 2,8. 23


Mit Gebet lesen:

„Nicht jeder, der zu Mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen Meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.“ (Mt. 7,21)


Den Willen des Vaters kennen und tun


Alles, was Jesus sagte, war die Wahrheit, weil Er der Wahrhaftige ist. Die Juden erkannten Ihn nicht als den Messias an, obwohl sie auf Sein Kommen warteten. Obwohl Er selbst die Wahrheit war, wurde Jesus von ihnen abgelehnt, und sie beschuldigten Ihn sogar, Er sei ein Samariter und von Dämonen besessen. Jesus stellte sich ihnen gegenüber und erklärte, dass Er den Vater ehre, während sie Ihn entehrten. Er sagt ihnen, dass sie den ewigen Tod nicht sehen würden, wenn sie Seinen Worten folgen, aber der Mangel an Offenbarung und Unterscheidungsvermögen hinderte die Juden daran, die Wahrheit zu verstehen (Joh. 8,45-53).

Die Juden dachten, dass Jesus sich größer als Abraham und die Propheten mache, weil Er sagte, dass jeder, der an Seine Worte glaube, ewig leben würde. Sie fragten Ihn sogar, für wen Er sich eigentlich hielte. Jesus antwortete ihnen, dass der Vater Ihn verherrlicht habe. Und Er erklärte weiter: „Ihr habt Ihn nicht erkannt, Ich aber kenne Ihn; und wenn Ich sagte: Ich kenne ihn nicht, so würde Ich euch gleich sein: ein Lügner. Aber Ich kenne Ihn, und Ich bewahre Sein Wort. Abraham, euer Vater, jubelte, dass Er Meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich“ (Joh. 8,55-56). Die Juden fragten Ihn dann: „Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen?“, und Jesus schloss mit den Worten: „Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch: Ehe Abraham war, BIN ICH“ (V. 57-58). Der ICH BIN ist die eigentliche Existenz! Jesus brachte Abraham zur Existenz und brachte alle Dinge zur Existenz.

Wer wirklich zu Gott gehört, hört die göttlichen Worte, aber viele wenden sich ab, um zu „Dienern der Gerechtigkeit“ zu werden mit dem Ziel, andere zu täuschen. In diesem Zusammenhang warnt Paulus vor den Gefahren, die von den falschen Aposteln ausgehen, und er beschreibt sie als betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Christi Aposteln annehmen. Wenn Satan sich in einen Engel des Lichts verwandeln kann, können auch seine Diener sich als „Diener der Gerechtigkeit“ ausgeben. Ihr Ende wird jedoch ihren Werken entsprechen (2. Kor. 11,13-15).

Lassen wir uns nicht täuschen, denn die Früchte offenbaren die wahre Natur des Baumes, und die Werke entlarven die Quelle. Paulus warnt uns in seinem Brief an die Kolosser davor, dass wir uns in Philosophien und leeren Betrug verstricken, die zwar einen Anschein von Weisheit haben, aber keinen wirklichen Wert (Kol. 2,8. 23). Deshalb ist es wichtig, sich vor allem zu hüten, was nicht vom Wahrhaftigen kommt. Wenn es nur Schein gibt, gibt es keine Wirklichkeit. Wenn die Früchte nicht die Wahrheit widerspiegeln, stammen sie nicht vom Wahrhaftigen, sondern von der Täuschung.

Es ist sinnlos, viele Werke zu tun und dabei nicht mit dem Willen Gottes übereinzustimmen. Die Betonung liegt darauf, dass es sehr wichtig ist, den Willen des Vaters zu tun, der darin besteht, Christus zum Haupt über alle Dinge zu machen: „Nicht jeder, der zu Mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen Meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu Mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch Deinen Namen geweissagt und durch Deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch Deinen Namen viele Wunderwerke getan?“ (Mt. 7,21-22).

Alles, was getan wird, um die Wahrheit hervorzubringen, ohne aber mit dem Wahrhaftigen, dem ICH BIN, verbunden zu sein, ist Selbsttäuschung, auch wenn dabei gute Werke vollbracht werden. Am Tag des Herrn wird das Urteil klar sein: „Ich habe euch niemals gekannt“ (Mt. 7,23), was bedeutet, dass es keine göttliche Zustimmung gab. Keine dieser Handlungen wird vom Herrn anerkannt oder angenommen werden. Lassen wir uns also nicht täuschen! Das Leben ist kurz, und wir sollten unsere kostbare Zeit nicht mit Aktivitäten verschwenden, die nicht mit dem Willen des Vaters übereinstimmen und nicht mit dem Wahrhaftigen, dem ICH BIN, verbunden sind.

Die Ermahnung von Paulus im Philipperbrief betont, wie wichtig es ist, dass wir unseren Geist mit dem beschäftigen, was wahr, ehrbar, gerecht, rein, liebenswert und von gutem Ruf ist (4,8). Die Trennung vom Wahrhaftigen, von dem ICH BIN, führt zu einer Verbindung mit der Lüge. Durch das Wort, das vom Herrn kommt, beschäftigen wir daher unseren Geist mit dem, was wahr ist. Lasst uns unsere Gedanken mit dem beschäftigen, was wahr, ehrbar, gerecht, rein, liebenswert und von gutem Ruf ist. Möge Gott jeden segnen, der mit dem Wahrhaftigen verbunden ist und Seinen Willen tut! So werden wir den Herrn zurückbringen!


Schreibe den Satz auf, der dein Herz am meisten berührt hat.

Markiere die Schlüsselpunkte dieses Satzes.

Bete entsprechend dem markierten Text.

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